Heimischer Filmemacher zeigt Eschwege in neuem Licht

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Dunkle Wolken über den Leuchtbergen in Eschwege – ein Gewitter erschüttert die Stadt. Fotos: Privat
Dunkle Wolken über den Leuchtbergen in Eschwege – ein Gewitter erschüttert die Stadt.
Fotos: Privat
Eschwege/Hamburg. Dunkle Wolken am Horizont. Blitze schlagen über den Leuchtbergen ein. Eine einsame Schaukel schwingt mit dem Wind hin und her. Und irgendwie scheint die Welt in dem Trailer von Sas Kaykha stillzustehen – genauer gesagt – Eschweges Welt. Oder wie der 34-jährige Nachwuchs-Regisseur und Filmemacher seinen Streifen betitelt: The World of Eschwege, die sich von der einen auf die andere Sekunde als ein spannender und aufregender Ort entpuppt, den jeder gesehen haben muss.
 
Namhafte Firmen setzen auf seine Kompetenz
 
Der gebürtige Dietemann Sas Kaykha ist vor über zehn Jahren nach Hamburg gezogen, um im Filmmetier Fuß zu fassen. Mittlerweile ist der 34-Jährige freiberuflicher Regisseur und Kameramann. Unter anderem hat er die TV-Sendung „Steven liebt Kino“ begleitet, und auch namhafte Motorrad- und Autohersteller setzen auf seine Kompetenz.
 
„Die Berufsehre verlangt natürlich auch, dass man ein paar Spielfilmdrehbücher in der Schublade liegen hat“, schmunzelt Kaykha, der „The World of Eschwege“ eigentlich auch als Film abdrehen wollte, aber ein Partner, der die Produktion mitfinanziert, blieb dem Freiberufler bisher verwährt.
 
Trailer zeigt die schönen Dinge in Eschwege
 
Dennoch wird der Trailer in den sozialen Netzwerken derzeit hoch- und runtergeklickt. „Natürlich hätte ich auch einfach eine Art Imagefilm drehen können, aber wo kein Auftraggeber, da keine Verpflichtung. In unserer Branche ist man oft an strikte Vorgaben gebunden – da ist es manchmal ganz erfrischend, wieder das Kind rauszulassen.
Der Blick vom Schwalbenthal ins Werratal.
Der Blick vom Schwalbenthal ins Werratal.
Hauptthema des Trailers sollte jedoch sein, die schönen Dinge in Eschwege herauszustellen – aber auf eine andere Art und Weise“, erzählt der Wahl-Hamburger von seiner Idee. „Wenn man in einer Großstadt lebt, und da spreche ich bestimmt für viele, weiß man erst zu schätzen, wie schön wir es in Eschwege eigentlich haben“, sagt Sas Kaykha, dessen Herz immer noch an seiner Heimat hängt
 
Recherche in den Tiefen des Stadtarchivs
 
Für seinen Trailer hat sich der 34-Jährige in die Tiefen des Stadtarchivs begeben und das Internet durchsucht. „Das war ziemlich interessant. Ich erfuhr, wie die Blaue Kuppe entstanden ist, woher der Nikolaiturm kommt, aber auch die Geschichten von Eschwege, von der Hexenverbrennung hin zu den einzelnen Königen und Landgrafen, die hier herrschten“, erzählt der Filmemacher, der alle Informationen geordnet, gebündelt und letztlich im Trailer von „The World of Eschwege“ verpackt hat.
 
Quelle: www.lokalo24.de, Bericht von Sonja Liese

Bericht eingestellt von Markus Ludwig (admin) am 20.04.2016
letzte Änderung am: 20.04.2016 um 11:20 zurück


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