10 Jahre Deutsches Wanderabzeichen

Der Zweigverein Hann. Münden beteiligt sich seit 2010 an der Verbandsaktion "Deutsches Wanderabzeichen". Am 16.03.2019 wurde das Ehepaar Erika und Herrmann Kutzbach auf der Vertreterversammlung in Bad Sooden-Allendorf mit dem Wanderabzeichen in Gold ausgezeichnet - und zwar speziell mit dem Zusatz "Gold 5" für die 5. Wiederholung der Auszeichnung in Gold. 2018 haben insgesamt 73 Mitglieder des WTV das Deutsche Wanderabzeichen in verschiedenen Kategorien das Abzeichen erhalten. Im ZV Hann. Münden sind bereits 7 Wanderinnen und Wanderer in der Auszeichnungsstufe Gold angelangt - und schon 5 in der Stufe Silber, weitere 3 Mitglieder in Bronze (insgesamt15) . Der ZV Eschwege stellt mit 44 Auszeichnungen die größte Zahl an Wanderinnen und Wanderern. Weiterhin erhielten Mitglieder der Zweigvereine Witzenhausen (7), Bad Sooden-Allendorf (6) und Reichensachsen (1).

Zehn Jahre nach seiner Einführung steht das Deutsche Wanderabzeichen für eine Erfolgsgeschichte. Insgesamt hat der Deutsche Wanderverband (DWV) über 31.000 Urkunden an Menschen vergeben, die in einem Jahr mindestens zehn Wanderungen gemacht haben und dabei zwischen 100 (Kinder) und 200 (Erwachsene) Kilometer unterwegs waren. Wer die Anforderungen zum ersten Mal erfüllt, bekommt das Abzeichen in „Bronze“. Beim dritten Mal gibt es „Silber“ und nach dem fünften Mal „Gold“. Wie gesund die Initiative ist, wissen auch die gesetzlichen Krankenkassen: Das Abzeichen wird in den Bonusprogrammen von rund 60 Krankenversicherungen berücksichtigt – auch das hat sicher dazu beigetragen, dass die Initiative so beliebt ist.

Bekommen kann das Deutsche Wanderabzeichen jeder. Eine Mitgliedschaft in einer DWV-Organisation ist ausdrücklich keine Voraussetzung. Allerdings zählen für das Abzeichen ausschließlich die bundesweit über 100.000 Angebote der unter dem Dach des DWV organisierten 58 Vereine und acht Landesverbände. Und außerdem die Angebote von Schulen und Kitas, die es in Kooperation mit Vereinen erwandern, sowie die Wanderungen von zertifizierten Gesundheitswanderführern. Letztere auch dann, wenn keine DWVOrganisation dahinter steckt.